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Katharer-Festungsbollwerk, von Ludwig den Heilligen erweitert ( Treppen des heiligen Ludwig, Saint Gordi )
Peyrepertuse liegt auf einem Fels der 800m in die Höhe ragt und die Steilwände sind mörderisch. Auf den ersten Blick könnte man denken die Burg gehöre zum Felsgestein, doch bei genauerer Betrachtung kann man die gewaltigen Ausmaße dieser Festung erkennen. Ein schmaler Pfad führt bis zur Barbakane ( Vorwerk ). Von dort aus gelangt man durch eine kleine Eingangstür in den "Unteren Wall", dort war die Burgwache untergebracht. Die Kirche Sainte-Marie war sowohl ein Ort der Gottesverehrung, wie auch eine Zufluchtsstätte. Als Bergfried und Kapelle wurde sie in ein verwickeltes Hauptgebäude integriert, das alter Bergfried genannt wird und durch welches man zur zweiten Umwallung gelangt. Von dort aus fällt der Blick sofort auf die auf den letzten Felsvorsprung errichteten Burg "San Jordi". Sie ist die Festung in der Festung, die allerletzte Zufluchtsstätte. Doch wer würde es wagen die etwa 60 unregelmäßigen und glitschigen Treppenstufen zu bezwingen um zu San Jordi zu gelangen. Ganz zu schweigen von dem Wind der dort in unregelmäßigen Stößen entlangfegt. Peyrepertuse wurde niemals angegriffen. 1240 ergab sich Guillaume von Peyrepertuse dem König Ludwig IX. nach langen Verhandlungen. Die Burg San Jordi und die Ecalier Saint-Louis stammen aus jener Epoche.