Im Jahre 1885 wurde der Pfarrer Berénger Saunière sozusagen strafversetzt in das kleine Dorf Rennes le Château, das damals knapp mehr als 100 Einwohner zählte. Ihm kam das aber sehr gelegen, da er im Nachbarort wohnte und jeden Tag mit seinem Fahrrad zur Gemeinde fahren konnte. ( Mit dem Fahrrad, da hoch ??? ) Schon damals kam ihm in den Sinn die Maria Magdalena geweihte Kirche restaurieren zu lassen, was er dann auch 1891 tat. Er leihte sich aus der Gemeinde Geld und ging ans Werk. Doch als er die Altarplatte anhob, sah er daß zwei der tragenden Zylinder hohl waren. In ihnen befanden sich Schriftrollen auf denen biblische Texte standen. Jedoch wurden einige Buchstaben bewußt weggelassen und andere hervorgehoben. Es lag also nahe daß es sich hier um ein Geheimbotschaft handelte. Die Schriften wurden vom Abé Bigou verfaßt, der Seelsorger der Familie Blanchefort. Blanchefort war Großmeister der Tempelritter im 12. Jahrhundert. Außerdem gehörte Rennes le Château zum Besitz der Blancheforts. Die entschlüsselten Papiere bezogen sich auf einen Schatz der sowohl Dagobert II. ( berühmter Merowingerkönig, ermordet. ) und Zion ( hiermit ist wahrscheinlich die Prieure de Sion gemeint, Geheimgesellschaft die den Templern vorstand ) gehört und auf die Maler Poussin und Teniers. ( deren Bilder einen Hinweis geben sollen. )
Mit diesen Schriften machte Saunière sich auf nach Carcassonne zum Erzbischof. Dieser verwies Ihn sofort weiter nach Paris, wo er mit hohen Geistlichen bekannt gemacht wurde, unter ihnen auch Emile Hoffet, der sich in Geheimgesellschaften bestens auskannte. Saunière erstand in Paris noch einige Kopien diverser Bilder ( von Teniers und Poussin ) und reiste dann nach Hause, wo er dann seine Kirche restaurierte. Aber auf welch obskurer Weise. Mit Geld wurde auch nicht gespart. Zuerst hielt sich noch alles in Grenzen, aber Monate später gab er Summen aus die er in seinen Leben nie hätte verdienen können. Bei Nachforschungen ergab sich, daß er zusammen mit anderen höhergestellten Persönlichkeiten gleichzeitig Konten eröffnete auf denen regelmäßig höhere Summen eingingen. Zu den Rätselhaftigkeiten kommt auch noch das er am 17. Januar 1917 an einen Herzanfall starb, aber seine Haushälterin schon am 12. Januar 1917 einen Sarg für Ihm bestellte. Er vermachte Ihr sein ganzes Hab und Gut. Im Jahre 1945 verfügte der französische Präsident eine Währungsreform, bei der alle angeben mußten woher ihr Vermögen kommt. Das wollte sie aber nicht tun und lebte vom Verkauf der Villa weiter. Einige Dorfbewohner wollen gesehen haben, wie sie im Garten mehrere Bündel Banknoten verbrannte. Sie versprach einem Freund demnächst in ein großes Geheimnis einzuweihen. Dazu kam es aber nicht, da sie kurz darauf einen Schlaganfall erlitt und danach des Sprechens nicht mehr mächtig war. Was hat er gefunden, oder welchem Geheimnis war er auf der Spur ?