Der Schatz


Was hatte Saunière gefunden? Einen Schatz? Aber was für einen? Rennes le Château war die Heimat vieler Kulturen. Man hat dort sogar Spuren aus der Steinzeit gefunden. Doch die ersten die in Betracht kommen würden waren die Römer. Brachten Sie den Tempelschatz von Jerusalem in diese Gegend. Nein, dieser wurde nach Rom gebracht, was auf dem Triumphbogen von Titus eindeutig zu sehen ist. Aber nach dem Zerfall des römischen Reiches und der Plünderung Roms durch die Westgoten, könnte er nach Rennes le Château gekommen sein. Denn hier ließen sie sich nieder. Dort lebten sie zwei Jahrhunderte relativ friedlich, bis die Merowinger aus dem Norden einfielen und das Königreich eroberten. Dagobert II. soll die westgotische Prinzessin Gizelle de Razès in Rennes le Château geheiratet haben. Der Reichtum der Merowinger war berühmt. Sie legten den Toten außergewöhnlichen schönen, juwelenverzierten Schmuck mit ins Grab. Dies trug zur weiteren Legendenbildung bei. Oder handelte es sich um den sagenumwobenden Schatz der Templer, die hier im 12. und 13. Jhd weit verbreitet waren. Rings um Rennes befanden sich drei Burgen der Tempelritter. Auch die Katharer lebten in dieser Gegend. Auch sie sollen geheime Reichtümer gehabt haben. Doch um materiellen Wert kann es sich wohl kaum gehandelt haben. Wozu dann die Zahlungen? Es mußte etwas sein, das so geheim war, daß es der Kirche jede Menge wert war, daß davon niemand anderes etwas erfährt. Etwas was die Grundfeste der Kirche ins Wanken bringen könnte. Doch was könnte es sein?







Die Legende vom Heiligen Gral


Nach einer örtlichen Legende soll Joseph von Arimathia in Begleitung von Maria Magdalena in St. Marie de la Mer, in der Nähe von Monpellier, gelandet und nach Rennes gekommen seien. Sie brachten den Kelch mit in dem das Blut des Gekreuzigten aufgefangen worden ist. Südgallien war von den Römern ein beliebter Verbannungsort für unerwünschte Personen. Viele jüdische Familien hatten sich in der Umgebung von Rennes niedergelassen. Mythen zufolge war Maria Magdalena mit dem Kind Jesu schwanger, sie trug also das heilige Blut in sich, das sang real. Nach dieser Legende entstand eine messianische Dynastie die vom Heilligen Gral symbolisiet wird und bis heute überdauerte. Wenn es hierfür sogar Beweise geben würde, das wäre schon etwas was die Kirche gern vertuschen würde. Jesus von Nazareth, verheiratet und sogar Kinder von Ihm.



ET IN ARCARDIA EGO Inhaltsverzeichnis Die Katharer und der Kreuzzug