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Frettchen 2
             Falsche Fiedeln deuten auf Fälschungen

Prolog:
Es war inzwischen über ein Jahr her, dass Harry und das Frettchen aus der fremden Dimension zurückgekehrt waren und viel hatte sich verändert. Batramer Ognus hatte das gleiche Schicksal wie die Erde ereilt, da Bauer Arnolf auf Batramer Ognus argentinische Rinder eingeführt hatte, die dann nach kurzer Zeit zu Amok laufenden Monstern mutiert sind, die statt Schafen auch Menschen gefressen haben. Mit einer der größten Evakuierungsaktionen die das Universum je gesehen hatte, wurde dann die letzten Überlebenden der Katastrophe gerettet. Aber insgesamt hatten es nur etwa die Hälfte der Bevölkerung geschafft sich zu retten. In der Stadt wo früher das Frettchen, seine Frau und Harry gelebt hatten, hatten es nicht einmal ein Drittel geschafft. Die Bewohner verteilten sich im ganzen Universum und es war fraglich, ob sie sich je wiedersehen würden. Harry hatte alles verloren. Seine Werkstatt, sein Geld und seine Verlobte. Auf Elend brach ein Krieg aus und alle SSW Mitglieder wurden eingezogen. Da das Frettchen auch SSW Mitglied war, musste es natürlich auch in den Kampf ziehen, aber es hatte Glück, denn es musste nicht zu den Bodentruppen, sondern es landete bei der SSW-Weltraummarine, so einer Art Fremdenlegion für den Orbit. Diddie, das Levke war auch eine der wenigen Überlebenden und auch sie hatte nicht wirklich die Ahnung, was sie jetzt anstellen sollte. Erst hatte sie einen Sprachkurs für Elendisch gemacht, natürlich auf Elend, aber als sie dann zeitweise wieder zu ihren alten "Gewohnheiten" zurückkehrte, konnten das die Bewohner von Elend nicht verkraften und der Krieg brach aus. Nun wollte sie zur Unterseite des Universums reisen und dort 3 Monate verweilen und sich über ihre Zukunft im klaren werden. Meister Borchardt und King Carsten waren mit die ersten Opfer der argentinischen Rinder gewesen, genau wie Mitch, Bauer Arnolf, Eddie Kottlettie, Bockieman und das Hatschtilung. Nun war auch der kleine Stricher Janeck frei und konnte sich seinen Traum erfüllen und nun als Kosmetiker, Friseur und Schönheitsberater arbeiten. Die Frau des Hatschtilungs hatte ebenfalls überlebt und versuchte sich nun als Autorin. Sie versuchte die geradezu unglaubliche Geschichte des Frettchens und das Schicksal von Batramer Ognus in einem Roman zu verarbeiten. Der Käsepacker Sönke packt auch weiterhin Käse aber nun eben auf einem anderen Planeten. Für ihn stand es schon fest, dass er das nicht bis zum Ende seines Lebens so weitermachen würde aber bis er eine Idee hatte was er machen sollte, würde er halt Käse packen. Lunte sah sein Entkommen von Batramer Ognus positiv und in der Tat brachte es ihn einen großen Schritt näher an sein Ziel ran. Sein Ziel war nämlich mal mit fremden Geld rumzuhantieren und den Staat und seine Kunden zu bescheißen. Auch Solveigh, die Kellnerin von Würger King, hatte überlebt und gründete dann auf einem fremden Planeten eine Sicherheitsfirma. Mehr Personen von Batramer Ognus aus "Das Frettchen fiedelt fröhlich f(v)orwärts" haben auch nicht überlebt. Tja so kann es gehen aber diejenigen die es geschafft haben, werden das Gemetzel und das Grauen nie mehr vergessen können.
Harry hielt sich zur Zeit mit einigen Auftritten bei so einer Art Freakshow über Wasser. Die restliche Zeit verbrachte er mit versenden von Post, schlafen, lesen und auf Partys. Ende des Monats würde er wohl auch mal in den Süden des Universums reisen, um sich dort für seine Zukunft umzusehen. Vielleicht würde er nämlich in ferner Zukunft dorthin ziehen und sich dort durchschlagen. Aber bis dahin hatte er noch einiges zu erledigen. Er musste auf jeden Fall noch einmal nach Elend zum Frettchen und dort noch einige Sachen klären, schließlich gab es da noch ein Projekt der beiden und dann musste sie noch den Film der Weisheit gucken.
by Harry


Kapitel 1:

Verunsichert saß das Frettchen rum und wartete. Nach dem Treffen mit Harry im "Cafe Banal" war er nicht wirklich klüger.
Harry hatte sich tatsächlich entschlossen zu den geizigen Schwaben zu gehen und dort weiterhin in der Raumfahrttechnik rumzuwurschteln. Allerdings hatte er sich auch entschlossen wirklich mal zu lernen, wie ein Raumgleiter funktioniert. Das wusste er bis jetzt nämlich noch nicht und hatte auf Batramer Ognus eigentlich nur seine Kunden verarscht.
Das Frettchen war ein wenig aufgeregt. Morgen würde es zum ersten Mal einen Kampfauftrag alleine ausführen müssen. 2 Wochen im Feindgebiet...
Und direkt danach musste das Frettchen bei den Painball Universum Meisterschaften zeigen, das es weiterhin zu der Eliteklasse gehörte. Immerhin hatte das Frettchen nur mit dem Profipainball angefangen, um sich die Zeit zu vertreiben. Aber viel Zeit blieb dem Frettchen nicht, um sich auf den "richtigen" Krieg in der Weltall-Marine vorzubereiten. Jetzt saß es hier und hörte "Stinkt 182". Wobei die 182 für einen chemischen Kampfstoff standen. Diese Musik war reine Propaganda der Elenden Regierung um vor dem Feind zu warnen. Trotzdem war das Lied "The Ene-meine-miste-Rock Show" ein Riesenhit.
"Gott sei Dank hat Harry den Film der Weisheit nicht gesehen" sagte das Frettchen zu sich selber "T-I- (dobbel) -G-G- rrrrr" folgte.
Witzig war hier ja eigentlich nix. Morgen würde das Frettchen seine Frau(ja.. genau, die waren immer noch zusammen)  für 2 Wochen verlassen müssen. Das löste Endzeitstimmung aus. Und dann war da noch die Angst vor dem Feind... Ögsen... Das Frettchen hatte sich geschworen, wenn es denn sein müsste, als Held unterzugehen und dem Vaterland die Ehre zu erweisen.
by Frettchen
                                                              2. Kapitel

Während das Frettchen sich im Feindesland rumtrieb und amüsierte, ging Harry seinem üblichen Tagesablauf nach. Er stand so gegen 11 Uhr Morgens auf und erledigte die ihm zugeteilten Aufgaben. Ach waren das noch Zeiten als er Aufgaben verteilt hatte. Damals konnte man noch lange schlafen, ne ruhige Mittagsstunde machen und früh Feierabend machen aber NEIN!!! Batramer Ognus musste ja zerstört werden. Heute hatte Harry mal wieder den Auftrag einen Maulwurf mit Giftgas zu bekämpfen aber anstatt wie üblich Flurwasserstoff, Cyklon B, Blausäure oder Senfgas dafür zu kriegen, bekam er nur so ein scheiß Zeug, das mit Feuchtigkeit reagiert und sich dann langsam in den Gängen des Feindes ausbreitet. Das Zeug tötet nicht mal sofort sondern erst nach einer gewissen Zeit. Harry war kein Sadist. Er wollte, wenn er das Viech schon töten sollte, das es jedenfalls schnell und möglichst schmerzlos stirbt und wenn das schon nicht geht, dann hätte er trotzdem lieber Schwefeleisen mit Salzsäure genommen, das sieht bei der Herstellung wenigsten schön aus.(sieht aus wie ein kleiner Vulkanausbruch) Tja jetzt hatte er halt nur dieses scheiß Zeug, an dem das Vieh elendig verrecken würde aber was soll es. In einer Woche würde er eh in den Süden ziehen und das alles hinter sich lassen aber bis dahin musste er arbeiten um das nötige Geld zusammenzukriegen. In seiner Freizeit, die immer noch mehr war als so mancher Arbeitsloser hatte, macht Harry so dies und das. Musik hören, feiern, saufen und Zeit mit seinen Freunden verbringen. Privat lief es vor etwa 2 Wochen nicht so gut für ihn, denn er hatte mal wieder scheiße gebaut mit seiner Freundin aber das hatte sich dann doch recht schnell wieder zurechtgerückt und nun war wieder alles OK. Freudo hatte mal reingeschaut und sie hatten über alte Zeiten geredet aber Freudo musste nach zwei Tagen auch wieder los. Freudo war inzwischen zu so einer Art Botschafter zwischen Menschen, Tieren und Aliens aufgestiegen. Nun sollte er die Verhandlungen mit den argentinischen Rindern aufnehmen, die immer noch Batramer Ognus in ihrer Gewalt hatten. Harry und Freudo bezweifelten aber dieses Vorhaben der galaktischen Regierung, da sie nicht glaubten, dass argentinische Rinder überhaupt intelligent genug sind um Forderungen zu stellen und somit überhaupt Verhandlungen zu führen. Aber Auftrag war Auftrag. Harry hatte seinen Giftgasauftrag und Freudo hatte seinen Verhandlungsauftrag mit Rindern. Leute an der Macht haben halt immer einen Schaden. Diddie das Levke hatte Harry auch mal wieder getroffen, bei einem Auftritt von No Faith but stoned. Der Auftritt war aber ehrlich gesagt nix dolles, denn der Sänger fehlte, sie spielten erst um halb drei in der Nacht und die Musiker waren nicht gerade motiviert. War Harry aber auch egal, denn er hatte einen VIP Ausweis und konnte damit an der Theke umsonst jede Menge Bier trinken. Es war schön gewesen mal wieder mit einem der Batramer Ognus Überlebenden zu reden, denn ansonsten hatte er nicht mehr wirklich viel mit denen zu tun. Hauptsächlich stand er noch mit dem Frettchen im Kontakt und er hatte mal von Sönke dem Käspacker eine Nachricht erhalten, dass dieser jetzt eine neue Handynummer hatte aber ansonsten sah es doch recht mau aus mit alten Kontakten.
Harrys lang verschollener Bruder war auch mal wieder aufgetaucht und sie hatten die Vergangenheit wieder lebendig gemacht und hatten zusammen ne Menge unternommen aber sein Bruder war nun auch schon wieder weg und so konnte Harry die verbleibenden 6 Tage bis zu seinem Umzug mit seinen Freunden verbringen.
by Harry