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Wir schreiben das Jahr 1960. Schwarze Wolken ziehen
düster über Wien hinweg. Die Menschen gehen gebückt durch
die Strassen. Das Unheil wirft seine dunklen Schatten voraus. Kann dem
Einhalt geboten werden?
In jenen schicksalhaften letzten Tagen des Augusts
ist die Zukunft ungewiß.
Wird ER kommen? Wie wird ER aussehen? Wird ER uns helfen wollen? Und wenn ja, wird es IHM gelingen wieder Sonne in unser Leben zu bringen?
Diese und ähnliche Fragen beschäftigen die Wiener und verdrängen die anderen Sorgen in den Hintergrund. Angst vermischt sich mit Hoffnungslosigkeit, Panik mit Vorfreude, Grauen mit Ungewißheit.
Astrologen wurden befragt. Doch keiner von ihnen vermochte es zu sagen. Wann, wo und wie wird ER erscheinen? Man weiß nur, daß es in den nächsten Tagen so weit sein wird.
Doch plötzlich in den späten Nachtstunden
des 1.September scheint es soweit zu sein. Ein leuchtender Stern führt
den Ambulanzwagen nach Lainz und als man IHN (noch verborgen ihm Leib SEINER
Mutter) in den Kreissaal bringt, bäumt sich das Böse ein letzes
Mal auf. Ein fürchterliches Unwetter beginnt. Donnergrollen und leuchtende
Blitze werden in die Schlacht geworfen, jedoch - es ist zu spät. Und
kurz nach Mitternacht ist eines gewiß....................

