|
Das Kochen der Spaghetti folgt einem Jahrzehnte alten Ritual. (Um genau zu sein etwas mehr als 1 Jahrzehnt!)
Gegen sechs wird mit den Vorbereitungen begonnen. Das Fleisch wird gehäxelt, die Zwiebeln geschnitten und dann kommen die anderen, die nur darauf gewartet haben, daß das Zwiebelschneiden beendet ist.
Nun wird die Soße nach dem alten überlieferten Rezept bereitet. Auch wenn das Originalrezept leider zu Urzeiten verloren gegangen ist, so hat diese zweite Version doch bereits eine lange Geschichte hinter sich. Eine erhebliche Zahl von Fettflecken sind aus vergangenen Schlachten geblieben. Und schließlich ist das Rezept selbst unverändert seit dem ersten Tag.
Unverändert seit dem ersten Tag ist natürlich auch die Regel, daß die Zwiebeln im Topf angebraten werden und das Fleisch in der Pfanne. Ein bischen muß das Rezept doch verschlüsselt sein, sonst könnte es ja jeder nachkochen.
Für das Pfeffern der Soße und die 18 mal Rum (oder rum?) ist ausschließlich Ansgar zuständig. Sollte er einmal nicht dabei sein, müssen wir wohl oder übel statt Pfeffer mehr Knoblauch nehmen.
Wie schon erwähnt wurde das Originalrezept bereits vor vielen Jahren um Champignons erweitert. Dabei ist jedoch zu bedenken, daß manche Teilnehmer keine Pilze mögen. Kein Problem: die Soße paßt sowieso nicht in einen einzigen Topf, und der zweite wird einfach ohne Pilze angerichtet.
![]() Zurück |