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Der Mensch |
Der Regensammlerkobold | |
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Homo Sapiens |
Daemon Pluviam Colligensis | |
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Was ist RSK ?
Woher stammen sie ?
Was macht sie so besonders ?
Wie sehen sie aus ?
Sind sie gefährlich ?
All diese Fragen und mehr werden in den folgenden Texten beantwortet.
Nachdem ich meinen Forscherkameraden von meiner Entdeckung des Regensammlerkobolds berichtete (es brauchte einiges an Mühe, ihn zu überzeugen, jedoch gibt es seid der Entdeckung schon einige, die sich mit ihrer Meinung sozusagen der noch kleinen Forschergemeinde angeschlossen haben), begannen wir zuerst mit der Beobachtung der Gewohnheiten der RSKs. Sie leben unter den Menschen und haben sich in der langen Zeit, die sie schon hier bei uns sind, relativ gut angepaßt.
Wir stellten die Theorie auf, daß in der Zeit um das Mittelalter herum ein Portal geöffnet wurde, durch welches sie von ihrer in die unsere Dimension gelangten. Höchstwahrscheinlich stammen sie aus einer Gegend, die sehr arid (trocken) ist. Aus diesem Grunde scheint auch ihre anatomische Besonderheit, die noch genaustens besprochen wird, zu resultieren.
Doch ihren Ursprung haben sie, genauso, wie der Mensch, auf der Erde. Genauer gesagt stammen sie vom Homo Sapiens neanderthalensis oder einfach Neandertaler ab. In dieser Beziehung spielt das bereits erwähnte Dimensionstor wieder eine Rolle. Zu jener Zeit, als die Neandertaler also die Erde Bevölkerten, öffnete sich dieses Tor zum ersten Male, und wahrscheinlich durch Zufall gelangten einige der Neandertaler hindurch, so daß sie von nun an das neue Territorium auf der anderen Seite bevölkerten. Dort hatten sie zwischen 35000 und 100000 Jahre Zeit, um sich den dort gegebenen Umständen anzupassen. Nach dieser Zeit öffnete sich, wie besagt das Dimensionstor zum zweiten Male, um die RSKs auf unserer Erde "lebendig werden zu lassen". Warum sich aber gerade bei uns auf der Erden der zweimalige Zufall des Dimensionstores ereignete, ist ungelöst. Vielleicht wird dieses Rätsel einmal von den Nachfolgern unserer Forschergemeinde, die hoffentlich bis dahin gewachsen ist, aufgeklärt werden.
Aufgrund ihres relativ frühen Erscheinens unterscheiden sich der Urtyp des Daemon Pluviam Colligensis von seinem heutigen Artgenossen äußerlich stark. Dies läßt sich recht einfach dadurch begründen, nämlich dadurch, daß sie durch Vermischung mit Menschen ihre Reinrassigkeit verloren gegangen ist (genauso wie eine "Promenadenmischung" bei Hunden aus mehreren Arten besteht). Trotzdem kann man auch heute noch bei genauem Hinsehen einen RSK vom "normalen" Menschen unterscheiden.
Durch ihre Besonderheit haben sich die RSKs optimal an trockenes Klima mit wenig Niederschlag angepaßt.
Diese Besonderheit besteht hauptsächlich aus einer großen, überstehenden Unterlippe, in manchen Fällen in Kombination mit vorstehendem Kinn. Durch diese Vorstehende Unterlippe waren sie (in ihrer Heimat) in der Lage, Regentropfen, die nur selten fielen, direkt aufzufangen, und gegebenenfalls zu speichern. Hierzu dient der Dottersack oder Culleus Vitellis. Dieser Sack ist eine wasserdichte Hautfalte, die direkt unter dem Kinn anschließt. Er ist mit einer Art schwammigen Gewebe ausgefüllt, das das Verlieren von Wasser durch Verdunstung oder Verschütten weitgehendst verhindert. Die Zusammensetzung dieses Gewebes ist unbekannt, da bis jetzt keine Untersuchungen am Körper eines RSKs durchgeführt werden konnten. (Vielleicht ist dies bald möglich, wenn sowohl unsere Forschergemeinde als auch unsere Theorien anerkannt sind und wir die entsprechenden Mittel aufweisen können.) Oft wir aus dem Mund des RSKs ein unangenehmer Geruch festgestellt. Dies begründet sich durch die ablaufenden Faulprozesse im Dottersack. Deshalb wird die Flüssigkeit innerhalb jenem auch als Brackwasser bezeichnet. Die Faulprozesse, die zudem von Klein- und Kleinstlebewesen gefördert werden, sind leider mit einem Zersetzen der Nervenbahnen verbunden, so daß sich hierdurch leicht die bei RSKs sehr häufige auftretende Sehbehinderung erklären läßt.
Hiermit möchten wir jeden dazu aufrufen, an userem Forschungsprojekt teilzunehmen, und so unsere Forschergemeinde zu vergrößern!
Jeder, der sich für einverstanden erklärt, bekommt vierteljährlich die neuesten Forschungsergebnisse zugesandt, Bedingung ist das miteinbringen von neuen Ergebnissen zur Erforschung der Regensammlerkobolde, sowie die Beobachtung von RSKs in der näheren Umgebung und Weiterleitung der Beobachtungsergebnisse an uns.
Mail zum RSK-HQ (Als Betreff bitte "Forschergemeinde" eingeben)
Seit kurzer Zeit können wir nun ein neues Forschermitglied begrüßen. Somit ist unsere Zahl auf elf (11!!!) gestiegen.
Karsten Reuß
E-Mail
Juliane Hartmann
E-Mail
Basil Becker
E-Mail
Filipe Miguel Lopes Costa
E-Mail
Florian Böger, der uns immer wieder von seinen
Beobachtungen der geheimen Treffen der RSKs berichtete.
Matthias Schlosser
Ralf Schart
Robert Kraus
E-Mail
Thomas Pfaus, der uns im süddeutschen Sektor auf
dem laufendem hält.
Julia Stahlke E-Mail
und ich, Max Schmidt
E-Mail
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