Knabstrupper - Homepage
Allgemeines zur Rasse
(Bilderquelle : "Elegance im Damensattel, Cadmos Pferdebücher)

Der Knabstrupper findet seinen Ursprung in Dänemark. Er ist als Nachfahre der Frederiksborger Rasse zu betrachten, die ihre Blüte während der Barockzeit (16.-17. Jahrhundert) hatten. Somit kann man den eigentlichen, klassischen Knabstrupper als typisches europäisches Barockpferd einstufen.
Sein auffälligstes Merkmal werden wohl die vielen Varianten an Farben und Zeichnungen in seinem Fell sein. So gibt es eine Palette von Tigerchecken, Schabracktiger und Einfarbigen. Ein weiteres Merkmal ist das Menschenauge, wie man z.B. vom Appaloosa her kennt. (Dies ist, so finde ich eine  recht putzige Auffälligkeit : man kann erkennen, wohin das Pferd gerade sieht und außerdem deutet es auf seine hohe Intelligenz hin.) Weiterhin typisch für die Rasse sind oft gestreifte Hufe, das Krötenmaul (ein Wort, welches ich überhaupt nicht mag - ich würde es einfach gesprenkeltes Maul nennen) und einen nicht gerade üppigen Behang.
Vom Exterieur ist der Knabstrupper wie gesagt ein Barockpferd. Es hat ein Stockmaß von 155 cm +/- 10 cm . Die Kruppe ist oft großzügig gewölbt (Melonenkruppe). Der Widerrist ist nicht besonders ausgeprägt.Ebenso wie ihr Äußeres ist das Knabstrupper-Talent sehr prädestiniert für Lektionen der hohen Schule. Die Zucht (die hauptsächlich in Norddeutschland und in Dänemark stattfindet) geht aber hin zu einem eher sportlich gebauten Freizeitpferd.
Vom Wesen ist der Knabstrupper als freundlich zu bezeichnen. Wenn  man ihm ausreichend Abwechslung bieten kann, erweist er sich als lernbegierig und fleissig. Aufgrund seiner hohen Intelligenz (ähem..zuweilen) kann man bei einseitiger Beschäftigung mit einem Motivationsproblem rechnen. (Aus meiner Sicht kann ich nur empfehlen, die Ausbildung mit Geländeausritte, Weidegang und Spazierengehen zu dekorieren)
Auf eine zu harte (nicht angemessene) Bestrafung reagiert mein Pferd anfangs mit Angst, dann mit Unwillen und am Ende mit beleidigt sein. So empfiehlt es sich, das Knabstrupper Pferd als Partner anzusehen, dem man mit entsprechendem Respekt behandeln sollte. (Aber natürlich sollte man immer auf seine Autorität bestehen - wie bei jedem Pferd - wenn er es darauf anlegt.)

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