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Das Collegium Carolinum am Bohlweg |
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Wie, wissen wir heute nicht mehr, aber auf jeden Fall lernt Büssing einen Herrn Zimmermann kennen. Der ist Pedell (d.h. Hausmeister) am Collegium Carolinum. Zimmermann macht den jungen Mann mit dem Direktor des Carolinums, Ahlburg, bekannt. Ahlburg stammt selber aus kleinen Verhältnissen, also gestattet er Büssing, als Gasthörer Vorlesungen im Bauwesen und in der technischen Mathematik zu besuchen.
Büssing hält sich nun häufig im Hause Zimmermanns auf. Pedell Zimmermann hat eine Tochter Marie, die sich rührend um den jungen Studenten kümmert ... Zu Büssings Ehre sei gesagt, daß er das nicht nur als Bratkartoffelverhältnis betrachtet, sondern Marie später heiratet.
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Man muß dabei bedenken, daß der junge Mann gleichzeitig als Schmiedegeselle bei einem Braunschweiger Meister arbeitet - sicherlich keine leichte Arbeit. Von zu Hause erhält er eine Unterstützung von 30 Talern im Monat, obwohl der alte Büssing die Pläne seines Sohnes für Unsinn hält. Trotzdem muß sich der junge Heinrich noch zusätzlich Geld verdienen, indem er das eben gerade erworbene Wissen in Privatstunden weitergibt. Es ist also wirklich eine harte Zeit für ihn.
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Berufsschüler, merket auf ! Büssing ist ein Schmiedegeselle, also nicht besser als Ihr! Beachtet aber die sorgfältige Freihandzeichnung und die saubere Schrift !!! |
Büssing scheint die Zeit am Carolinum sehr geschätzt zu haben - er bewahrt zeitlebens das Heft mit seinen Vorlesungsmitschriften, und als er ein reicher Fabrikant ist, bedenkt er seine alte Lehranstalt - zu dieser Zeit schon die TH Braunschweig (heute Technische Universität) mit großzügigen Stiftungen.
Logisch
- ein Link zur TU Braunschweig:
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