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Stadtgas
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Wir hatten bei der Besprechung der Holzvergaser
festgestellt, daß diese ein Provisorium darstellen sollen. Der Krieg
wird u.a. um Erdöl geführt, allerdings ohne Erfolg. Benzin und
Diesel werden also nicht reichlicher, sondern immer knapper. Die wenigen
Mengen müssen vor allem für gepanzerte Fahrzeuge und Flugzeuge
im Kriegseinsatz bereitgestellt werden, denn dort kommt die Verwendung
von Alternativkraftstoffen nicht in Frage.
Eine weitere Möglichkeit neben der
Verwendung von Holzgas ist der Betrieb mit Stadtgas. Stadtgas wird in "Gaswerken"
durch das Verkoken von Stein- oder Braunkohle gewonnen und dient - wie
heute Erdgas - hauptsächlich zum Kochen und, seltener, zum Heizen.
Stadtgas ist eben gasförmig und hat
deswegen pro Volumeneinheit wesentlich weniger Energie als flüssige
Kraftstoffe. Wir verwenden Gas als Kraftstoff deswegen heute in komprimierter
und verflüssigter Form, das ist damals unter den erschwerten Bedingungen
des Krieges nicht möglich.
Der Kraftstofftank darf damals also schon
etwas größer sein - er befindet sich bei diesem Bus aus Hannover
in den Aufbauten auf den Dächern von Motorwagen und Anhänger.
Das hier ist keine Luftmatratze für Elefanten,
sondern der Gasbehälter aus gummiertem Textilgewebe, der sich unter
der Verkleidung befindet.
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Die Haltstelle für solche Busse
....
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Die Fahrgäste sollten beim
Warten auf den Bus lieber nicht rauchen !!!
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Denn in diesem Kasten befindet sich die
Gastankstelle ... trotz der riesigen Ballons auf dem Dach ist der Kraftstoffvorrat
sehr gering - der Bus muß bei allen möglich Gelegenheiten nachtanken.
Insgesamt für Fahrer, Fahrgäste
und die Leute, die um so eine Tankstelle herum wohnen, eine ziemlich feuergefährliche
Angelegenheit !!!