Mit dem 4000er versucht Büssing,
auch im Sektor der mittleren LWKs und Busse wieder Fuß zu fassen.
Das Auto ist durch einen Sechszylinder-Dieselmotor
mit 100 PS 88 km/h schnell, es hat ein synchronisiertes Fünfgang-Getriebe
mit Lenkradschaltung und druckluftunterstützte Bremsen - damals alles
bei weitem keine Selbstverständlichkeiten.
Die Omnibusse besitzen einen leichten Verbund-Aufbau,
d.h. das Fahrgestell - eigentlich ein Bodengerippe - und der Aufbau werden
beim Zusammenbau zu einer festen, quasi selbsttragenden Einheit.
Auf diesem Bild ist gut zu sehen, wie platzsparend
sich der neukonstruierte Sechszylinder in das Chassis einpaßt.
Leider hat der hohe technische Aufwand seinen
Preis - und der schlägt sich auch im Verkaufspreis nieder. Der schnelle,
wendige Laster von Büssing kann sich nicht gegen die billigere Konkurrenz
durchsetzen. Nach nur 381 Fahrzeugen wird die Fertigung 1957 eingestellt.
Ein Büssing 4000 vor dem neuerrichteten
Gebäude der Firma Pfeiffer & Schmidt an der Langen Straße
in Braunschweig.