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Der
Unterflurmotor
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Der Unterflurmotor,
vor dem Kriege nur bei Omnibussen eingesetzt, wird jetzt auch bei LKWs
verwendet. Der tiefliegende Schwerpunkt sorgt für eine besonders gute
Straßenlage. Außerdem erlaubt der Unterflurmotor eine kurze
Bauweise und eine freiere Gestaltung der Fahrerhäuser und Aufbauten.
Das obere Bild zeigt besonders gut, wie durch den Unterflurmotor ein glatte
Plattform für den Aufbau zustandekommt.
Diese Graphik aus einer Werbeschrift
der 50er Jahre demonstriert den Platzgewinn und die Verbesserung der Schwerpunktverhältnisse
im Vergleich zum Front- oder Heckmotor.
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Und diese Anzeige soll deutlich
machen, welche Vorteile die Busfahrgäste von diesem Antriebskonzept
haben.
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Bei den Fahrern von LKWs und Bussen hat der
Unterflurmotor einen unterschiedlichn Ruf.
Positiv bewertet werden die Ruhe im Fahrerhaus,
die geringeren Vibrationen und die fehlende Wärmeabstrahlung des Motors.
Außerdem wird das Rangieren durch die bessere Übersichtlichkeit
des Wagen einfacher - mindestens bei Vorwärtsfahrt.
Negativ schlagen die starke äußere
Verschmutzung des Motors während der Fahrt und die schlechtere Zugänglichkeit
bei Wartung und Reparaturen zu Buche. Die Lage des Motors bei diesem nicht
mehr ganz taufrischen Berliner Doppeldecker zeigt, was gemeint ist.
Ein psychologischer Effekt ist schließlich,
daß viele Fahrer die scheinbar schützende große Haube
vor sich vermissen.
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Trotzdem - diese graphisch sehr
gelungene Anzeige von 1963 verkauft uns den Unterflurmotor als "Bauart
der Vernunft":
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Und auf diesem Plakat wird anschaulich
erklärt, warum: der LKW wird durch den Unterflurmotor einfach kürzer!
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