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Der
Decklaster Supercargo 22-150
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Da staunt der Fachmann, und der Laie wundert
sich ...
Der Decklaster bietet über einem tiefliegenden
Fahrerhaus eine wirklich durchgehende Ladefläche über die gesamte
Fahrzeuglänge - der ultimative Höhepunkt der Unterflur-Technik.
Der Wagen kann direkt an eine Laderampe heranfahren, zusätzlich ist
auf dem Heck ein Gabelstapler von Jungheinrich aufgesattelt. Das Wagengewicht
beträgt nur 7300 kg, die Nutzlast grandiose 14.700 kg! Es ist schon
tatsächlich eine verlockende Idee, einen LKW ungehindert von allen
Seiten beladen zu können.
Der Decklaster ist mit einem Sechszylinder-Diesel
von 150 PS motorisiert, geschaltet wird er durch ein Allison-Automatikgetriebe.
Der Wagen besitzt Luftfederung.
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Dieses Bild gibt eine kleine Vorstellung
davon, wie sich der Fahrer unter der Last gefühlt haben mag ...
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Der Blickwinkel des Fahrers ... das Antibeschlagtuch
war sicher nicht das überflüssigste Zubehör!

Und unterfluriger geht's nun nicht
mehr ...
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Das VW-Werk zeigt Interesse für 50
dieser LKWs, das Projekt zerschlägt sich aber. Also bleibt es bei
diesem einen Protoypen. Der wird bei einer Braunschweiger Spedition verwendet,
die damit Plastikrohre transportiert. Dabei soll es einen schweren Unfall
gegeben haben, bei dem der Fahrer auf ein anderes Fahrzeug aufgefahren
ist und buchstäblich in seiner Kabine zerquetscht wurde. Von da an
scheint man das Projekt gänzlich fallengelassen zu haben.
Abgesehen davon, daß das Fahren dieses
Autos sicherlich dem Fahrer immer Bauchschmerzen bereitet hätte, kommt
der Decklaster ein paar Jahre zu früh. Auf dem Bild unten ist eine
Art standardisierten Behältersystem angedeutet, mit dem er beladen
werden soll.
Die wirkliche Standardisierung, der Normcontainer,
findet aber erst während des Vietnam-Krieges wenige Jahre später
weite Verbreitung.
Für dieses System wäre der Decklaster
das ideale Fahrzeug, aber als es kommt, gibt es ihn schon nicht mehr.