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Busanhänger
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Omnibusse gibt es in zwei Größen
- zu groß oder zu klein. So zwischen 9 und 11 Uhr morgens oder auf
nächtlichen Touren sitzt der Fahrer meistens mit vier oder fünf
Fahrgästen im Wagen, morgens zwischen 7 und 8 Uhr oder so zwischen
16 und 19 Uhr könnte der Bus ruhig doppelt so groß sein, er
wäre trotzdem überfüllt.
Eine Lösung ist der Busanhänger
- er wird einfach hinter den Bus gehängt, und gleich hat sich die
Fahrgastzahl verdoppelt.
Bei Büssing hat man schon sehr
früh Busse mit Anhängern geliefert, wie dieses feine Modell aus
der Zeit vor dem 1. Weltkrieg mit oben abgerundeten, versenkbaren Scheiben,
Gardinen und eleganten Oberlichtern.
Hier ein ebenso schönes Exemplar aus
neuerer Zeit, karosseriert von Kannenberg in Salzgitter und bestimmt für
das VW-Werk in Wolfsburg. Damals haben die wenigsten Arbeiter bei VW selber
ein Auto, sondern fahren mit dem Werksbus zur Arbeit.
Die Firma Gaubschat in Berlin liefert sogar
Busanhänger - und natürlich entsprechende Busse - die durch einen
Faltenbalg miteinander verbunden sind. Man kann also während der Fahrt
zwischen Motorwagen und Anhänger hin- und hergehen.
Anhänger können jedoch abreißen
- und in so einem Fall haben die Passagiere dort ausgesprochen schlechte
Karten. Ab 1960 wird deshalb der Transport von Personen auf Anhängern
generell verboten, und damit auch der Busanhänger.
Was nun? Es gibt drei Möglichkeiten:
Hier noch mal zwei der drei Varianten
als Modelle im Maßstab 1:87.