Der LS 7 ersetzt den Typ 6000. Zunächst
leistet der Motor 130 PS, ab 1957 erhält der Wagen eine neue Wirbelkammer-
Vorkammer- Maschine, die 145 PS leistet. Damit kann das Auto als Motorwagen
in einem 24-Tonnen-Zug fahren und erfüllt dabei die neuen "Seebohm-Bestimmungen",
die 6 PS/t fordern.
Parallel zum Haubenwagen wird der Frontlenker
LU 7 mit Unterflurmotor gefertigt. Der Motor hat dieselben Leistungen wie
der stehende Motor des Haubenwagens, auch er leistet ab 1957 145 PS. Die
sonstige Ausstattung ist allerdings etwas moderner - das Getriebe ist vollsynchronisiert
und wird am Lenkrad geschaltet.
Für Baustellenfahrzeuge und Sattelzugmaschinen,
bei denen für den Unterflurmotor zwischen den Achsen kein Platz ist,
gibt es noch eine dritte Variante, den LS 7 F. "F" steht für "Frontlenker".
Er hat einen stehenden Motor im Fahrerhaus, der nach Entfernen des Lüftungsgitters
nach vorne herausgezogen werden kann.