BUESSING
Selbsttragende Busse


Bis dahin bestehen die Büssing-Busse aus einem festen Chassis, das Motor und Achsen trägt und auf das der Aufbau aufgesetzt ist. Das geschieht entweder bei Büssing selbst im Werk Querum oder bei einem der vielen Karosseriebauer.

Eine Zwischenstufe bildete die Verbundbauweise, auf der auf ein leichtes Chassis, das aber allein fahren konnte, ein Aufbau gesetzt wurde, der dann mittrug und mit dem Fahrgestelle eine feste Einheit bildete.

Zwei Praesidenten
Zwei Präsidenten

Die neuen Busse hingegen haben eine selbsttragende Karosserie, in die Achsen und Motor nur eingehängt sind. Dadurch werden die Wagen natürlich wesentlich leichter.

SETRA
Die Firma Kässbohrer in Ulm hat dieses Verfahren in Deutschland zuerst angewendet, und zwar schon 1957. Der Name dieser Busse, SETRA, deutet auf das Konstruktionsprinzip hin, er ist nämlich von "selbsttragend" abgeleitet. Kässbohrer ist nur ein Karosseriebauer, die Busse sind von Henschel (heute von Daimler-Benz) motorisiert.
SETRA
Das leichte Gerippe aus geschweißten Stahlprofilen trägt das Fahrzeug und wird nur noch mit Blech und Glas verkleidet. So macht man das jetzt auch in Braunschweig:
Busbau
Praesident Hamburg
Dieser Präsident mit einem Motor U10 mit 150 PS ist Baujahr 1964 und gehört den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein AG ...
Praesident Ankara
... während dieser, Baujahr 1969, ein Exportmodell für die Türkei ist. Er wurde zum 100-jährigen Jubiläum im MAN-Werk in Salzgitter restauriert. Und hier ist noch einer, der bei den Stadtwerken Braunschweig Dienst tat ...
Praesident Braunschweig

Senator Querum
Ein Flotte von Senatoren auf dem Fabrikhof in Querum.


Praesident klein Prospekt Präsident 14
Die neuen selbsttragenden Busse gibt es selbstverständlich auch als Gelenk- und als Doppeldeckbus:
Gelenkbus klein
Ein selbsttragender
Gelenkbus
Doppeldecker klein
Ein selbsttragender
Doppeldecker

Lion
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