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1899-1979 |
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| 1899 wird Amadeo Gordinin in der kleinen
Stadt Bazzano in Norditalien, nicht weit von Bologna, geboren.
Bereits mit 12 Jahren arbeitet Amadeo in einer Schmiede, später in einer mechanischen Werkstatt. 1925 wandert der junge Italienier, wie viele seiner Landsleute, nach Frankreich aus. In Paris findet Gordini schnell einen Job bei dem Isotta-Fraschini-Importeur Gaspareto. Er hat noch Zeit für einen Nebenjob in der kleinen, aber feinen Werkstatt des Landsmannes Cattaneo, der Rennfahrzeuge für ihren Einsatz vorbereitet werden. Ende der 20er Jahre eröffnet Amadeo Gordini seine eigene Werkstatt, die schnell guten Zuspruch findet. Er expandiert, übernimmt eine Vertretung für Fiat und beantragt die französische Staatsbürgerschaft. Aus Amadeo wird Amédé Gordini. Gordinis Werkstatt ist auch deswegen beliebt, weil der junge Mann mit dem italienischen Akzent bei Bedarf das eine oder andere PS mehr aus den Serienwagen herausholen kann. 1930 fährt Gordini zum ersten Mal selbst ein Rennen. Der große Durchbruch gelingt ihm aber erst 1935, als Amédé von sechs Läufen bei den 24 Stunden von Le Mans fünf gewinnt. |
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| Von 1937 an konstruiert Gordini eigene Rennwagen auf Basis von Simca-Fahrzeugen, die auch an Grand-Prix-Rennen teilnehmen. Der Krieg setzt dem ein Ende. 1947 nimm Amédé die Arbeit an den Rennwagen wieder auf. 1948 stehen sieben Wagen bereit, von denen einer von Juan Manuel Fangio in Reims gefahren wird. Der kleine Simca-Gordini hat gegen die Zwölfzylinder-Ferrari keine Chance, aber für den Fahrer ist dieses Rennen der Startschuß zu einer einziartigen Karriere. |
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| 1952 löst Gordini die Zusammenarbeit mit Simca. Jetzt fehlen die finanziellen Mittel, sich gegen Ferrari oder Alfa-Romeo durchzusetzen. 1955 zieht sich das Unternehmen aus dem Formelsport zurück. |
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| Mitte der 50er Jahre gibt es ein zufälliges Trefen von Gordini und dem Präsidenten von Renault, Pierre Dreyfus. So erhält Gordini den Auftrag, die neue Dauphine mit einem optimierten Motor und einem Viergang-Getriebe zu versehen. |
| Damit beginnen für Amédé
Gordini goldene Zeiten. Die Werkstatt wird direkt der Entwicklungsabteilung
der mächtigen Régie Renault unterstellt, die alle anfallenden
Arbeitskosten übernimmt, die zum Umbau notwendigen Mashinen bereitstellt
und den Vertrieb der Renaul-Gordini-Fahrzeuge über ihr Händlernetz
besorgt. Die Zusammenarbeit setzt sich auch beim R8 und beim R12 fort.
Die Kooperation mit Renault ist für Gordini sicherlich der finanzielle Rettungsring. Aber die Arbeitsweise Pépère (Pappi), wie Gordini von seinen Mitarbeitern genannt wird, der seine Ideen des öfteren auf auseinandergefalteten Zigarettenschachteln skizziert, paßt nicht zum straff durchorganisierten System des großen Renault-Konzerns. Gordini, inzwischen kein junger Mann mehr, hält dieser Belastung nicht mehr stand. Er kündigt die Zusammenarbeit mit Renault. Kurz darauf, am 25. Juni 1979, stirbt Amédé Gordini im Alter von 80 Jahren. |
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