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| Viel Neues gibt es beim Pariser Salon 1964 auf dem Stand von Renault nicht zu sehen - außer einem blauen R8 mit weißen Streifen und Gordoni-Schriftzügen. Er soll der größte Erfolg der Zusammenarbeit zwischen Renault und Gordini werden. |
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| Vom normalen R8 unterscheidet sich der Gordini vor allem durch seinen Leichtmetall-Zylinderkopf. Halbkugelförmige Brennräume und V-förmig angeordnete Ventile besorgen einen schnelleren Gaswechsel und verleihen dem 1100-ccm-Motor 86 PS, fast doppelt so viel, wie der Serienmotor leistet! Zwei horizontal montierte Solex-Doppelvergaser stillen über vergrößerte Ventile den (mäßigen) Durst. Das Resultat sind unglaubliche 170 km/h Spitze! |
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| Renault hat die Absicht, zunächst
1000 Homologationsexemplare herzustellen (die sind notwendig, damit ein
Wagen als Serienfahrzeug gilt und an bestimmten Wettbewerben teilnehmen
kann), bei Bedarf vielleicht mehr. Gefertigt werden schließlich 2626
Gordini 1100 und 8981 Gordini 1300!
Der R8 Gordini fährt unzählige Lorbeerkränze ein und wird das bekannteste Fahrzeug, das den Gordini-Schriftzug am Heck trägt. |
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