Die Vespa in den 70ern

Im Jahr 1972 gab es vier 50er Roller von Piaggio

Die Vespa 50 N, die 50 N Spezial (vormals 50 S), die 50 N Elestart sowie die 50 Sprinter, die ehemals Super Sprint hieß.

Ein Jahr darauf betrat Piaggio mit dem Modell 200 Rallye eine neue Hubraum- und Leistungsklasse. Erstmals baute man ein Modell mit knapp 200 Kubikzentimetern. Die Rallye hatte 12PS(!) und fuhr über 100km/h. Außerdem besaß sie als erste die elektronische Zündanlage und einen abschließbaren Handschuhkasten im Beinschild. Beides wurde später Standard.

1977 stellte Piaggio seine neuen Modelle vor. Die "nuova linea" (neue Linie) löste die alten Modelle ab. Für sie kamen die P 125 X, die P 150 X und die P 200 E. Alle drei Modelle besaßen aus versicherungstechnischen Gründen nicht mehr als 10 PS, da öber 10PS eine höhere Versicherungsklasse begann und die neuen Roller eine Alternative zum Auto sein sollten. Die P besaß schon die gleiche Karosserie wie die heutige PX, hatte aber keine Getrenntschmierung und Seitenhaubenverriegelung.

Die P-Modelle waren wie ihre Vorgänger solide Zweiräder, kamen aber mit einer typischen Schwäche auf den Markt. Ihre Gußbremstrommeln waren meistens verzogen, was zu rubbelndem Bremsen führte. Betroffene Modelle wurden aber auf Garantie neue Bremstrommeln eingebaut.


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