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Aktuelles aus Schlaraffia
Kristalline am 15. im Herbstmond a.U. 146
Besuch der Druckerei Wittich in Föhren
Als letzte der Sommerveranstaltungen - nach dem Besuch des Cusanus-Stifts in Bernkastel-
Cues und der Stadtbesichtigung von Echternach, die jeweils von dem Knappen 214 und dem
Junker André organisiert worden waren - durften wir eine Besichtigung einer Zeitungsdruckerei
erleben. Die Druckerei Wittich, ein überregional tätiges Unternehmen bot uns die Möglichkeit
ihre - zum Teil in vollem Betrieb laufenden - Produktionsräume zu in Augenschein zu nehmen.
Nach und nach sammeln sich die Teilnehmer, um dann das Druckereigebäude zu betreten.
Chefredakteur Weber begrüßte alle und begann mit uns einen Rundgang durch alle Bereiche
dieses Betriebes. Er begann damit wie oben in Anzeigenannahme und Autragsbearbeitung.
Schriftsetzer und Setzkästen gehören dem Mittelalter an. Der Computer ersetzt beides.Rechts
oben eine Maschine zur Herstellung der Aluminium-Druckplatten, welche die Träger des zu
druckenden Textes und der Bilder sind. Diese foliendünnen Aluminiumplatten werden auf die
Druckwalzen gespannt und übertragen in einem komplizierten Verfahren alles auf Gummiwalzen,
von denen es auf das Papier übertragen wird.
Ein erster Bick in die Druckmaschinenhalle zeigt die gewaltigen Ausmaße einer Druckmaschine.
Daneben einer der vielen Steuerstände, an denen der exakte Ablauf des Verfahrens geregelt
werden kann. In der Halle stehen zwei derartige Monstren, die auch parallel arbeiten können.
Hier ein Blick auf den Beginn und das Ende der Fertigungsstraße,
nachdem das Papier den langen Weg über die einzelnen Phasen der Fertigung durch die Halle
zurück gelegt hat.
Zum Abschluss unseres Rundganges führte uns der Weg noch an dem 2-Tage-Vorrat an
Druckpapierrollen vorbei, von denen jede 420 kg wiegt. Wir kamen auch gerade richtig,
um das Auswechsel einer dieser Rollen zu beobachten, was eine große Präzision erfordert,
um die Kilometer lange Papierfahne über alle Stationen bis zur fertigen Zeitung zu führen
In der gemütlichen Atmosphäre des Flugplatz-Casinos fand diese Exkursion einen harmonischen
Abschluss und Erholung nach dem anstrengenden zweieinhalbstündigem Dauerstehen in der
Druckerei. Der Eintritt in die vielen doch unbekannte Welt der Zeitungsherstellung war unserem
Junker Micha zu verdanken, welcher in dieser Druckerei seiner profanen Tätigkeit nachgeht.
Auf diesem Weg sein ihm dafür gedankt.
der Chronist Notenix
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