.
|
|
Filippo Brunelleschi |
|
|
(Florenz/Italien 1377; Florenz/Italien
1446) |
|
|
|
|
.
Filippo
Brunelleschi begann seine Ausbildung in Florenz als Goldschmied. Seit 1404
war er Meister. Die meiste Zeit seines Lebens war er auch als Bildhauer
tätig.
Seine
Karriere als Architekt begann Brunelleschi 1404, als er beratend an Santa
Maria Novella tätig war. Mit dem Entwurf der Kuppel des Doms Santa
Maria del Fiore in Florenz tritt er jedoch erstmals als praktischer Architekt
hervor. Er hat an diesem Projekt von 1417 bisl 1434 gearbeitet. Alle Werke
Brunelleschis zeigen, daß er ein innovativer Architekt und Ingenieur
war..
Brunelleschi
war der erste Architekt, der mit mathematischer Perspektive gotische und
romanische Räume umgestaltete und der neue Regeln für Proporitonen
und Symmetrie aufstellte. Obwohl er als der Hauptinitiator der stilistischen
Veränderungen der Renaissance gilt, halten ihn Kritiker heute nicht
mehr für den "Vater der Renaissance".
.
|
Ospedale
Degli Innocenti
(Findelhaus)
Florenz/Italien
1424-1445 |
.
Santa
Maria del Fiore
Florenz |
|
.
.
.
|
|
Leon Battista Alberti |
|
(Genua/Italien 1404; Rom/Italien 1472) |
.
Leon
Battista Alberti war der erste Theoretiker humanistischer Kunst. Alberti
stammte aus einer bedeutenden Florentiner Famile, die seit 1387 im Exil
war. Als die Familie 1429 nach Florenz zurückkehrt, gewann Alberti
Zugang zu der großartigen Architektur und Kunst der Stadt, die er
intensiv studierte. Er hat nie eine formelle Ausbildung als Architekt erhalten,
sondern seine Ideen entsprangen seinen eigenen Studien und Forschungen.
Albertis
Hauptwerke über Architektur sind De Pictura (1435), wo er die
Bedeutung der Malerei als Grundlage der Architektur propagiert, und De
Re Aedificatoria (1450), sein theoretischen Meisterwerk. Wie Vitruvs
Zehn
Bücher über Architektur war auch De Re Aedificatoria
in zehn Bücher unterteilt.was subdivided into ten books. Anders als
Vitruv sagte aber Alberti den Architekten, wie gebaut werden s o
l l t e und nicht, wie gebaut worden war. De Re Aedificatoria blieb
vom 16. bis zum 18. Jahrhundert der Klassiker über Architektur.
Der unvollendete
Tempio Malatestiano in Rimini (1450) war das erste Bauwerk, das Alberti
nach seinen Prinzipien entwarf und zu bauen versuchte. Bis dahin waren
seine architektonischen Erfahrungen rein theoretisch. Die Fassade der Santa
Maria Novella (1458-71) gilt als sein bestes Werk, weil es die vorhanden
und die neu hinzugeügten Elemente zu einem Ganzen im neuen Stil zusammenfließen
läßt.
..
 |
S. Maria
Novella
Florenz/Italien
1456-1470 |
.
.
.
 |
Andrea Palladio |
|
(Padua/Italien 1508; Vicenza/Italien 1580) |
.
Andrea
Palladio arbeitete als Gehilfe in einer Gilde von Maurern und Steinmetzen
in Vicenza, als er dem Amateurarchitekten Giangiorgio Trissino begegnete,
der ihn unter seine Fittiche nahm. Nach einigen klassisch ausgeführten
Aufträgen arbeitete Palladio mit Daniele Barbaro an einer Neuauflage
des Vitruv.
Palladios
frühe Aufträge bestanden hauptsächlich in aristokratischen
Palästen und Villen, in den 1560er Jahren wandte er sich auch dem
Kirchenbau zu. 1570 erschien sein Werk I Quattro Libri dell 'Architettura.
Im selben Jahr wurde er zum Berater der Republik Venedig für Architektur
ernannt.
Although
influenced by a number of Renaissance thinkers and architects, Palladio's
ideas resulted independently of most contemporary ideas. Creatively linked
to the artistic traditions of Alberti and Bramante, Palladio used principles
that related to art and forms that related to nature to generate his architecture.
Obwohl
Palladios Werk etwas von der Großartikeit und Monumentalität
anderer Renaissance-Architekten fehlt, hat er einen erfolgreichen und dauerhaften
Weg aufgezeigt, die klassischen antiken Bauformen wiederzubeleben. Seine
Architektur diente weit über die Renaissance hinaus als Vorbild.
..
|
Die Basilica
Vicenza/Italien
begonnen 1549 (vollende 1617 nach Palladios
Tod) |
. |