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.Während sie das Herzogtum der Normandie aufbauten, hatten die Normannen von den Franzosen die Romanik als Baustil übernommen. In ihm errichteten sie ihre Bauten in der Normandie wie wie Festungsabtei Mont St. Michel..

 Als sie England erobert hatten, begann auch dort eine reiche Bautätigkeit - Kirchen, Klöster und Burgen wurden in großer Menge neu errichtet.
 
 Die normannische Romanik zeichnet sich zunächst durch ihre grandiose Monumentalität aus - hier zu sehen an der Abtei St. Albans, die der erste nomannische Erzbischof von Canterbury, Lanfranc, unmittelbar nach der Eroberung 1070-1077 errichtetn ließ.
 In der spätnormannischen Romanik, etwa 100 Jahre nach der Eroberung, scheint aber wieder das alte Bedürfnis der Wikinger nach reichem Ornament durchzuschlagen. 

 Die Arkaden der Pfarrkiche St. Lawrence in Pittington bei Durham sind mit dem typischen normannischen Zickzack-Muster überzogen, und die im Muster wechselnden Säulen haben fast ein barockes Aussehen.

 Zu ihrer vollen Pracht entfaltet sich das spätnormannische Ornament an der Abtei von Malmesbury. 

 Nicht weniger als acht durchlaufende Ornamentbänder umrahmen das Hauptportal. Neben rein graphischen Verzierungen stellen sie biblische Zyklen aus dem Alten und Neuen Testament dar.


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