Im Jahre
1904 wurde der Grabhügel von Oseberg am Oslofjord in Norwegen ausgegraben.
Anhand von Baumringanalysen stellt man fest, daß hier 834 eine hochgestellte
Frau mit ihrem Begleiter beerdigt worden ist. Das Grab ist ausgeraubt worden,
trotzdem gab es einige der schönsten Erzeugnisse der Kunst der Wikingerzeit
preis.
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Das
erste ist das Schiff, in und mit dem die Frau begraben worden ist. Der
Bug ist mit überaus kunstvollen Schnitzereien verziert. Diese Arbeiten
sind von nicht von einfachen Schiffsbauern, sondern von professionellen
Künstlern ausgeführt worden - man vermutet, daß zwei Generationen
von Holzbildhauern daran gearbeitet haben. Das Schiff war auch kein gewöhnliches,
sondern eine königliche Jacht für Küsten- und Binnengewässer.
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Das
Leitmotiv bei diesem Begräbnis ist die Reise ins Jenseits gewesen.
Außer dem Schiff und Proviant findet sich im Grab ein Wagen.
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Die
Seitenwände des Wagenkastens zeigen nicht nur die übliche wikingische
Ornamentik, sondern auch die szenische Darstellungen eines Kampfes, in
dem eine Frau mit wehendem Haar eine Rolle spielt. Die Bedeutung dieser
Szene ist unbekannt.
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An den
Enden der Balken des Fahrgestells des Wagens sind diese maskenhaften Köpfe
angebracht. |
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Im Oseberg-Grab
noch vier Schlitten enthalten, ebenfalls mit reicher Schnitzerei und den
Masken verziert.
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Die
Wikinger scheinen geschnitzt zu haben, wo immer sie gingen und standen.
Ein Messer wird immer zur Hand gewesen zu sein, und Material auch.
Diese
Krümme eines Stockes aus Elfenbein wurde in Irland gefunden ... |
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| ... ebenso wie dieser Knochen, der das
Übungsstück eines wikingischen Schnitzers gewesen ist. |
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Auch
aus Elfenbein sind diese eindrucksvollen Schachfiguren des 12. Jahrh.,
die in Trondheim in Norwegen gefunden wurden. |
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