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Berichte
Berichte vom schottischen Pressesprecher(alle Berichte der EM-Qualispielen) Spiel 1: Ebenfalls etwas überfordert war die griechische Abwehr in der 3' Minute. Ein Pass von M. Gross wurde von Novaro abgelenkt und vor die Füsse Arellano's gelegt. Arellano schiebt am Torwart vorbei ins linke Eck. Ausser einem Pfostentreffer vom Iren Gross gab es in dieser Partie keine interessanten Szenen zu berichten. Die Griechen verteidigen nun sehr geschickt und zwingen die Iren weite Wege zu gehen. Möglicherweise spekulieren sie darauf, dass den Iren in der zweiten Hälfte die Puste ausgeht und ihre grosse Zeit kommt. Die Griechen beginnen die 2te Hälfte - wie erwartet - sehr druckvoll, aber Irland steht in der Abwehr ausgezeichnet. Alle Versuche de Griechen scheitern in der hervorragend ausgerichteten Abwehr oder am überragenden irischen TW. Mit zunehmender Spieldauer öffnen die Griechen ihre Abwehr und erhöhen nochmals das Tempo. 82' Richter kann nur duch ein Foulspiel am Strafraum gestoppt werden. Den fälligen Freistoss verwandelt Senz ins rechte untere Eck: Ausgleich 1-1. Doch die Partie sieht nun ganz anders aus. Die Griechen sind ob des Sturmlaufs müde und wollen das Remis über die Zeit retten. Die Iren haben noch zuzusetzen. 89': nach einer Eckballverlängerung von Blake mit dem Kopf können die Griechen zunächst auf die linke Seite klären, doch dort steht Gross und zieht eine präzise Flanke auf Kersten (Höhe 11m). Kersten nimmt Volley und hat etwas Glück, dass sein Schuss dem griechischen TW über die Handschuh ins Tor rutscht. 1-2 Siegtreffer für Irland. Griechenland - Irland 1-2 3' 0-1 Frenne Arellano 82' 1-1 Vincent Senz 89' 1-2 Frank Kersten (As: Gross) Spiel 2 Die Griechen mit einer ähnlichen taktischen Einstellung wie im Irlandspiel. Sie lassen den Deutschen viel Raum im zentralen Mittelfeld, stehen aber äusserst kompakt wenn's 15m an den Strafraum geht. Deustchland findet keine Mittel um das griechische Bollwerk zu überwinden. In der 18' kann Rutkowski eine Lücke in der deutschen Abwehr nutzen und mit einem Fernschuss den 0-1 Führungstreffer erzielen. Kurz danach gelingt Bruno durch einen Hand-Strafstoss der Ausgleich für Deutschland, aber im grossen und ganzen enttäuscht die deutsche Formation. Auch in dieser Partie darf man auf die zweite griechische Halbzeit gespannt sein. In der zweiten Hälfte kamen beide Teams zu keinen Treffern. Griechenland zwar das aktivere Team aber es mangelt an Durchschlagskraft. Deutschland konnte in zweiten Halbzeit so gut iwe keine Akzente mehr setzen. Es blieb beim 1-1. Deutschland - Griechenland 1-1 18' 0-1 Rutkowski 22' 1-1 Behler Spiel 3 In einer an Höhepunkten armen Begegnung regierte von Beginn an die Angst weiter an Boden zu verlieren. Beide Teams ziegten sich übernervös und vergaben die wenigen Chancen überhastet. Ein Solovorstoss von Rutkowski in der 68' Minute brachte die ersehnte Führung für die Griechen, die danach alles daran setzten dieses 1-0 bis zum Ende zu bewahren. Die Türken, die nun offensiver agieren mussten, kamen in der 76' Minute zum Ausgleich durch einen Kopfballtreffer von Blandfort - nach einer Ecke von Grunder. Danach war bei beiden Teams die Aussicht auf einen Rückstand hemmender als die möglichen 3 Punkte. Es blieb beim 1-1. Griechenland vs Türkei 1 - 1 (21-33) 68' 1-0 Frank Rutkowski 76' 1-1 Michael Blandfort Spiel 4 Nach der dürftigen Vorstellung gegen die Türkei und erst 2 Punkten auf dem Konto sollten der erste 3er eingefahren werden - ausgerechnet gegen den bisherigen Tabellenführer Schottland. Doch die Griechen zeigten sich gegenüber der Partie gegen die Türkei stark verbessert. Die Raumaufteilung war bestens und dem Team war auch der Wille anzumerken hier gewinnen zu wollen. Die hervorragende Defensivleistung brachte die Schotten schier zur Verweiflung. Nachdem die Griechen die gefürchtete Anfangsviertelstunde schadlos überstanden hatten, beeilten sie sich selbst das schottische Tor zu beackern. Die Schotten sind durch filigranes Kurzpassspiel zu beeindrucken. Dieses zeigten die Griechen in der 27' Minute: Junker und Bunjes im Doppelpass, die schottischen Akteure stehen und staunen, Bunjes gibt auf halbrechts zu Tempelhoff, der sofort wieder halbhoch nach innen zurück, diesmal kein Schotte in der Nähe, der staunen könnte und Bunjes verlädt den Golie nach links: 1-0 Für Griechenland. Die Griechen halten den Druck aufrecht und behaupten das 1-0 bis zur Halbzeitpause. Diesmal starten die Schotten erfolgreicher. Ein weiter hoher Pass auf Jähnig, Kopfballsieger gegen Senz und Jähnig weiss, wo Loos seine Laufwege hat. Loos nimmt den Ball mit und torpediert ihn ins kurze Eck zum 1-1 Ausgleich. Das Spiel ist nun ausgeglichen. Die Schotten können das Kurzpassspiel der Griechen unterbinden, während die Griechen mit ihrer Wendigkeit den schottischen Spitzen zunehmend den Raum nehmen. In der 68' Minute beginnen 2, für Schottland schicksalhafte Minuten: Ecke von Rechts: Loos verlängert auf den freistehenden Jähnig und der braucht nur den Fuss hinzuhalten: 2:1 für Schottland. Spielertrainer Jähnig zerrt sich bei dieser Aktion allerdings den Oberschenkel und signalisiert seine Auswechslung. Co Liepold - selten mit dieser Aufgabe betraut - zieht im entstehenden Chaos die falsche Nummer und signalisiert Loos einen Wechsel. Während Loss bereits hinter dem griechischen Tor das Feld verlässt humpelt Jähnig an den Spielfeldrand. Da die Schotten auch noch übersehen, dem Linesman Bescheid zu geben, erfolgt der Anstoss mit viel zu wenig Schotten. Die Griechen nutzen ihre Überzahl und lassen den 3 verbliebenen Highlandern keine Chance. Der Ball läuft wie im Training - bis ins Tor. Einen Tempelhoff darf man nicht allein im schottischen Strafraum stehen lassen ! Danach verflacht das Spiel zusehends. Die Griechen fürchten das 'verwundete Raubtier' und sichern den Punkt, Schottland ist konsterniert, 'schlägt wild aber planlos um sich'. Endstand 2-2. Anmerkung der Redaktion: Von Thomas Liepold war kein Interview zu erhalten. Ausserdem wird sein Aufenthaltsort bis auf weiteres geheim gehalten. Griechenland vs Schottland 2 - 2 (43-40) 27' 1-0 Malte Bunjes 47' 1-1 Andreas Loos 68' 1-2 Olaf Jähnig 70' 2-2 Sascha Tempelhoff Spiel 5 Estland war durch die guten, aber leider nicht erfolgreichen beiden Spiele des vergangenen Wochenendes höchst motiviert und setzte da fort , wo man aufgehört hatte: mit Toren. Nach 26' stand es 2-0 für Estland. Das Spiel schien von selbst zu laufen und der erste Erfolg sollte sich anbahnen. Ein verhängnisvoller Abwehrfehler (zu kurzer Rückpass auf TW Stolwerk) jedoch brachte Richter kurzfristig in Ballbesitz bevor dieser das Leder an das Tornetz übergab. Der Anschlusstreffer in der 30' sorgte für einen Bruch im estischen Spiel. Nichts war mehr von dem schönen Kombinationsfussball zu sehen - stattdessen das sehnsüchtige Verlangen das 2-1 über die Zeit zu retten. Bis zur Halbzeit hatte diese Taktik auch Erfolg. Mit den ersten Minuten der zweiten Halbzeit merkte man den Esten immer deutlichen das 4-4 gegen Irland in ihren Köpfen an. Unerklärliche Stellungsfehler brachten die Griechen ein ums andere Mal in gute Schusspositionen. Wen wundert es, dass der 2-2 Ausgleichstreffer in der 55' dann auch noch durch Pech begünstigt wurde. Rutkowski nutzt eine der vielen Möglichkeiten das estische Tor anzuvisieren. Von der Hacke Mrktchyzwicz's prallt der Ball quer durch den Strafraum an die Hand von Koehn. Obwohl unabsichtlich, pfeifft der Schiedsrichter Handelfmeter. Bunjes verwandelt zum 2-2. Danach gelang es den Griechen während der verbliebenen 35' nicht mehr, dass total verunsicherte Team Estlands in die Niederlage zu stürzen. Es blieb beim 2-2. Estland vs Griechenland 2 - 2 (57-46) 20' 1-0 R.Kohrs (As:H.P.Semrau) 26' 2-0 T.Köhn 30' 2-1 Alexander Richter 55' 2-2 Frank Rutkowski Spiel 6 Torhunger hat einen Namen: Irland - Teil 2. Irland beginnt wie gewohnt offensiv und stürmisch. Die erste Chance für Arellano in der 4' aber knapp vorbei. Das sieht nach einem Selbstläufer aus. Die Griechen dagegen eher mit einer defensiven Ausrichtung: 4 Abwehrspieler, einer davon vorgezogen und nur ein Stürmer. Nach den ersten 20' haben sich die Iren permanent am griechischen Strafraum festgesetzt, aber das Bollwerk der Griechen ist nicht zu knacken. Und nun zeigt sich, dass die Griechen nicht nur Sirtaki getanzt und Retsina getrunken haben, sondern dass die einwöchige Videoanalyse des Gegners Früchte trägt. 22' - Ballverlust der Iren am griechischen Strafraum. Ein weiter Pass zentral in die gegnerische Hälfte. Die komplette irische Hintermannschaft ist aufgerückt. Tempelhoff, der bekanntlich die 100m unter 9sec laufen kann, startet aus der eigenen Hälfte und nimmt seinem Gegner ca 8m ab. Tempelhoff zieht weiter auf's gegnerische Tor und liefert das Leder termingerecht im irischen Tor ab: 0-1. Die Iren, die sich 20' in (scheinbarer) Überlegenheit wähnten, werden wütend. 23' - eine Kopie der Situation. Irland verliert den Ball diesmal im griechischen Strafraum, erneut ein Pass an die Mittellinie zu Tempelhoff, der den Ball ca 20m nach rechts in die Hälfte der Iren hinauslegt. Raumgewinn bei Sprint gegen Kersten ca 3m. Angesichts der Erfahrung vor einer Minute entschliesst sich der irische TW herauszulaufen um beim nächsten Sprintduell eher am Ball zu sein. Doch Tempelhoff ist ein Fuchs, sieht den TW starten und anstatt sich den Ball erneut vorzulegen, befördert er den Ball mit einem wunderschönen Bogen ins Netz: 0-2. Die Iren sind merklich getroffen. Die nächsten 10' beginnen sie ihre Angriffsbemühungen deutlich 'gebremster'. Nach einem verlorenen Zweikampf der Iren in der 30' schwärmen die Griechen überfallartig aus und bringen mit einer 3er-Kombi Tempelhoff in eine hervorragende Schussposition. Haslinger grätscht in den Schuss und fälscht diesen an den Innenpfosten ab. Der Abpraller landet vor J. Senz, der den Ball ins irische Tor weiterprallen lässt: 0-3. Die Iren treten, nach Wut und Verwunderung in ihre dritte Phase: Trotz. Jetzt erst recht: Anschluss oder Untergang. Die nächsten 10' rennen die Iren das griechische Tor an. Tempelhoff, jetzt in permanenter Manndeckung, muss einiges aushalten. Bei der leisesten Chance auf Konterspiel wird er gnadenlos von Spreng gestoppt und das so routiniert, dass Spreng sich noch nicht mal eine Karte einhandelt. 41' Bechtel erobert den Ball im defensiven Mittelfeld und passt diesmal auf Vincent Senz, während Tempelhoff im 'Ringkampf' mit Spreng liegt. Senz droht durchzulaufen, Spreng muss die Linie ändern, Doppelpass Tempelhoff-Senz und Senz erledigt das 0-4. 43', Foulelfmeter nach Trikotzupfer an T... Vincent Senz tritt an: 0-5. Erfreulicherweise gibt sich Irland weiterhin nicht auf. Allerdings wurde doch zurückgesteckt - erkennbar am 0-6. Nach einem Eckball und Kopfballverlängerung - Kopfbälle, eigentlich ein Domäne der Iren - an den zweiten Pfosten schiesst Bueenfeld in der 45' zum 0-6 ein. Die Halbzeitstatistik: Feldhoheit Irland: 64%, Ballbesitz Irland 78%, Halbzeitergebnis 0-6. In der 2'ten Hälfte passierte kaum noch was erwähnenswertes. Die Iren bemüht die Ehre zu retten, was in der 89' durch Gross auch gelang: 1-6 und die Griechen verzichteten darauf die Iren noch ärger zu demütigen. Die griechische Taktik ging vollkommen auf. Sozusagen nicht nur ins Schwarze getroffen, sondern 6 Pfeile ineinander. Irland vs Griechenland 1 - 6 (17-148) 22' 0-1 Sascha Tempelhoff 23' 0-2 Sascha Tempelhoff 30' 0-3 Jochen Senz 41' 0-4 Vicent Senz 43' 0-5 Vicent Senz 45' 0-6 Bernd Bechtel 89' 1-6 M.Gross Spiel 7 Griechenland vs Deutschland 2 - 2 (52-49) 22' 0-1 Bodo Pfannenschwarz 28' 1-1 Vincent Senz 65' 2-1 Sascha Tempelhoff 80' 2-2 Bruno Behler (As: Schnädelbach) Spiel 8 Türkei vs Griechenland 3 - 1 (62-30) 28' 0-1 Alexander Richter 55' 1-1 Herbert Knebel 57' 2-1 Martin Grunder 65' 3-1 Christoph Tapper |